Journal der Schlangengöttin

Ein einzigartiges Werk verlässt die Werkstatt.
Dieses Journal trägt auf seinem Cover die Illustration einer zweiköpfigen Schlange – ein Sinnbild für Dualität, Wissen und Verwandlung. Das Motiv wurde mit feiner Nachtleuchtfarbe veredelt: Wenn es Licht getankt hat, leuchtet die Schlange im Dunkeln – ein stilles, magisches Glimmen, das erst in der Nacht sichtbar wird.

Der Einband besteht aus einem strukturierten Kunstleder in Schuppenoptik – griffig, robust und edel zugleich. An den Ecken schützen kleine Metallelemente den Einband und unterstreichen das klassische Design.

Innen wartet ein zart schimmerndes Vorsatzpapier in Perlmuttoptik, kombiniert mit blanken Seiten für Gedanken, Skizzen und Zaubereien aller Art. Ein Lesezeichenband in sanftem Champagner-Ton rundet das Gesamtbild ab.

Dieses Journal war ein Experiment – das erste mit nachtleuchtender Farbe – und es hat die Werkstatt nicht ohne Stolz verlassen.

Das Light Dragon Journal

Meine Idee war weitere Drachen-Journale herzustellen, bei der jedes Buch einen eigenen 3D Elementar-Drachen auf das Cover bekommt. Darf ich also vorstellen? Der Licht-Drache! Ich will gar nicht so viele Worte über dieses kleinen Meisterwerk verlieren, die Bilder sprechen für sich.

Nach einer Zeichnung fertigte ich den Drachen an, der war dann tatsächlich schon lange fertig und gehärtet, bis ich mich endlich nach ca. einem halben Jahr an sein Journal setzte. Dann ging alles recht schnell. Der Buchblock besteht aus weichem cremefarbenen Papier, die obere Kante ist gerissen um einen weichen Buchblock zu bekommen. Die vordere Kante des Buchblocks dagegen ist goldfarben. Als weitere Akzentfarbe habe ich mich für ein royales blau entschieden, das fügte sich am besten mit dem goldenen Drachen und hebt die goldenen Farben hervor. Der Einband ist ein weiches Kunstleder dass ich schon lange im Lager hatte. Am längsten trieb mich die Frage um, welchen Hintergrund der Drache haben sollte. Nach vielem herumprobieren entschied ich mich für ein schlichtes Weiß mit etwas Glitter, die beste Entscheidung, da ich später noch diese Steinchen fand die ihn einrahmen sollten. Es dauerte eine ganze Stunde die Steinchen mit dem Epoxidharz zu plazieren. Die Rückseite nahm auch einige Zeit in Anspruch bis es passte. Die goldenen Zierecken sollten mir auch noch einige Nerven kosten, die blauen Tropen aus Epoxidharz wollten nicht bei jeder Ecke am Fleck bleiben und viele waren für die Tonne bis ich die 8 Teile hatte. Ein kleines Schmuckstück am Buchrücken rundet das schöne Journal ab.

Bilder aus der Herstellung:

Begonnen hatte alles mit einer Zeichnung
7 Monate vorher…

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Mittelalterliche Abchlussarbeit

In meiner Ausbildung zum Fachlehrer hatten wir eine Art Abschlussprojekt in Faserstoffe – Buchbinden. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich mehr Bücher binden würde… Das Buch hat auch schon ein paar Inhalte bekommen, aber aufgrund dessen, dass es so aufwändig ist mit Tusche und Feder zu schreiben (auf Ingrespapier geht nichts anderes) und meinem Anspruch an Perfektion, wird es wohl noch Jahre dauern.